News, Wichtiges und Tagebuch

Presse

Jeder Euro kommt dem Tierschutz zugute Natur Aktivisten im Nassauer Land seit vielen Jahren engagiert – Derzeit Vermittlungsstopp im Tierheim M Rhein-Lahn. Was haben gerettete Kröten mit kastrierten Katzen zu tun, und warum rücken die Tierheime im Moment ausnahmsweise keine Schützlinge zur Vermittlung heraus? Bei den Tierschützern im Kreis herrscht in der Weihnachtszeit Hochspannung. Wie jedes Jahr versuchen sie, Menschen davon abzuhalten, unüberlegt lebendige Weihnachtsgeschenke zu besorgen, denn die Folgen sind für viele Tiere traurig oder sogar grausam. „Viel zu viele Tiere werden spontan angeschafft und kurz nach Weihnachten dann wieder ausgesetzt“, ist die Erfahrung von Marianne Luthmer, die sich für das Diezer Tierheim engagiert. Die Folgen sind nicht nur überfüllte Tierheime, sondern auch viele Haustiere, die zu streunen beginnen. Vor allem bei den Katzen hat das schlimme Folgen: „Die Katzen können sich schon mit fünf Monaten fortpflanzen. Aber nicht nur der Nachwuchs macht uns Sorgen, sondern auch die Gefahr,...
Katzen sollten kastriert werden Medizin Operation hat vielfältige Vorteile für Tiere und Menschen auf dem Land Die Tierfreunde im Nassauer Land werben seit Jahren intensiv dafür, Katzen kastrieren zu lassen. Noch immer halte sich bei manchen Menschen der Mythos, dass eine Katze „aus natürlichen Gründen“ einmal im Leben Junge bekommen muss und dass die Kastration ein Eingriff in die Natur ist, der den Tieren schadet. „Aber das Gegenteil ist der Fall, denn aus medizinischer Sicht gibt es keinen Grund, eine Katze auch nur einmal rollig oder trächtig werden zu lassen. Und bis zur Kastration muss auch keinesfalls die komplette körperliche Entwicklung abgewartet werden“, betonen sie. Es müsse auch niemand Angst haben, dass durch ihre Kampagne die Katze ausgerottet werde. Eine rechtzeitige Kastration habe einfach mehrere Vorteile, denn wenn die Katze nicht mehr rollig wird, markiert sie nicht mehr übelriechend und hat auch kaum noch das Bedürfnis zu streunen. Das bedeutet...
Tierschutz auf dem Land Seit 29 Jahren mit Herzblut für Tiere aktiv Die Tierfreunde im Nassauer Land engagieren sich seit 29 Jahren für den regionalen Tierschutz. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder und Freunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, allen Tieren in Not zu helfen. Durch die gerade in der ländlichen Region unkontrollierte Vermehrung der Hauskatze zählen Probleme mit dieser Tierart und ihre Lösung zu den arbeitsintensivsten Aktivitäten des Vereins. Das ist sehr zeitaufwendig und verursacht auch erhebliche Kosten, die der Verein regelmäßig trägt. Außerdem vermitteln die Tierfreunde herrenlose oder ausgesetzte Tiere. Oft werden diese Tiere bis zur Vermittlung von Mitgliedern aufgenommen, damit ihnen der Aufenthalt im Tierheim erspart bleibt. Schließlich wenden sich regelmäßig Behörden und Privatpersonen an den Verein, wenn Tiere verletzt oder hilflos aufgefunden werden und tierärztliche Hilfe benötigen. Die Ausgaben für Tierarztkosten sind enorm hoch, die praktische, sehr oft ehrenamtliche Arbeit unverzichtbar. Die Aufwendungen finanziert der Verein über...
Tiere sind definitiv keine Weihnachtsgeschenke Natur Heime haben über die Feiertage Vermittlungsstopp – Aktivisten im Nassauer Land warnen vor Gesundheitsgefahren für ausgesetzte Tiere. M Rhein-Lahn. Was haben gerettete Kröten mit kastrierten Katzen zu tun, und warum rücken die Tierheime im Moment ausnahmsweise keine Schützlinge zur Vermittlung heraus? Bei den Tierschützern im Kreis herrscht kurz vor Weihnachten Hochspannung. Wie jedes Jahr versuchen sie, Menschen davon abzuhalten, unüberlegt lebendige Weihnachtsgeschenke zu besorgen, denn die Folgen sind für viele Tiere traurig oder sogar grausam. „Viel zu viele Tiere werden spontan angeschafft und kurz nach Weihnachten dann wieder ausgesetzt“, ist die Erfahrung von Marianne Luthmer, die sich für das Diezer Tierheim engagiert. Die Folgen sind nicht nur überfüllte Tierheime, sondern auch viele Haustiere, die zu streunen beginnen. Vor allem bei den Katzen hat das schlimme Folgen: „Die Katzen können sich schon mit fünf Monaten fortpflanzen. Aber nicht nur der Nachwuchs macht uns Sorgen sondern...
Katzenbabys im Pappkarton ausgesetzt Straßenfund Tierschützer appellieren, Katzen und Kater kastrieren zu lassen M Bad Ems. Sie waren erst wenige Tage alt und so niedlich, dass man kaum glauben kann, was mit ihnen passiert ist. Und dennoch sind sie ein Zeugnis der Lieblosigkeit von Menschen. Gemeint sind die drei vielleicht fünf Wochen alten Katzenbabys, die vor wenigen Tagen in Bad Ems in einem Pappkarton vom Zusteller der Rhein-Lahn-Zeitung gefunden wurden. Ohne ihre Mutter hatten die drei kaum eine Überlebenschance, wären sie nicht bei den Bad Emser Tierschützern Renate und Helmut Pammer gelandet. „So etwas erleben wir mehrfach im Jahr“, sagt die Zweite Vorsitzende der Tierfreunde im Nassauer Land, Renate Pammer. In diesem Herbst ist es bereits das zweite Mal, dass die Pammers sich um ausgesetzte Schmusetigerchen kümmern müssen. Allein im vergangenen Jahr haben die beiden Bad Emser Tierfreunde 32 Katzen ehrenamtlich in ein neues Zuhause vermittelt. Und auch für diese...
Kätzchen ausgesetzt Hilfe Drei Tiere gefunden M Bad Ems/Seelbach. Drei wenige Tage alte Kätzchen sind am Dienstag in einem Waldstück an der Arzbacher Straße in Bad Ems aufgefunden worden. Passanten hatten die Tiere am Abend entdeckt. Sie steckten in einem verschlossenen Pappkarton. Die Finderin brachte die Kätzchen zu einem Mitglied des Vereins Tierfreunde im Nassauer Land, das sie in seine Obhut nahm. Vorsitzende Silvia Heibert ist entrüstet, dass jemand die Tiere ihrem Schicksal überlassen hat. Die zehn bis zwölf Tage alten Kätzchen hätten „null Überlebenschance“ gehabt , wenn sie nicht gefunden worden wären. Nun wird ein erfahrenes Mitglied des Vereins die Tiere alle zwei Stunden mit der Flasche aufpäppeln. „Es gibt keine Garantie, dass sie durchkommen“, sagt Heilmann. Die Seelbacherin hofft, dass sie Hinweise auf denjenigen bekommt, der die Katzen ausgesetzt hat. „Es ist viel Arbeit und kostet eine Menge Geld, die Kleinen großzuziehen“, sagt die Vorsitzende. Mit etwa zehn...
Katze das Rückgrat zertrümmert Tierquälerei Weiterer Stubentiger wurde verletzt aufgefunden, konnte aber gerettet werden Von unserem Redakteur Andreas Galonska M Aull. Tierfreunde in der Region sind schockiert: Unbekannte Täter haben in Aull (Verbandsgemeinde Diez) an der Lahn zwei wehrlose Katzen misshandelt. Der Katzendame Susi ist von Unbekannten regelrecht das Rückgrat zertrümmert worden, Kater Fritzi wurde mit schweren inneren Verletzungen aufgefunden. Er konnte allerdings gerettet werden. Beide Stubentiger waren in der Oberdorfstraße und der Mühlstraße zu Hause. Zunächst ist Fritzi entdeckt worden, der offensichtlich eine Kopfverletzung erlitten hatte. Kurz nach dem Jahreswechsel wurde die zehn Jahre alte grau-braun getigerte Susi tot in einem Kellerschacht aufgefunden. Neben den Frakturen des Rückgrats sind dem Vierbeiner die Knochen gebrochen worden. „Bei beiden Katzen haben Tierärzte festgestellt, dass es sich bei den Verletzungen nicht um die Folgen von Verkehrsunfällen handeln kann“, erklärt Uta Hofmann von den Tierfreunden im Nassauer Land. Der Kater Fritzi, weiß mit...