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Tierische Pflegekinder bestimmen den Alltag


Bad Ems. Was wären die Pammers ohne ihre Tiere? Wahrscheinlich gelangweilt. Seit vielen Jahren engagieren sich Renate und Helmut Pammer für den Tierschutz und nehmen auch immer wieder Adoptivkinder in ihrem gemütlichen kleinen Haus in Bad Ems auf, um sie aufzupäppeln, liebevoll zu pflegen und sie dann wieder auf die Reise zu schicken. „Wir hatten schon Krähen, einen Feldhasen, Igel, Kaninchen, Eichhörnchen, Rehkitze, Fledermäuse“, zählt Helmut Pammer auf. Kürzlich haben sie sogar einen jungen Uhu gerettet. Ganz aktuell beherbergen die beiden Tierfreunde neben ihren eigenen fünf Katzen einige Katzenkinder. Die beiden schwarzen Stubentiger auf unserem Foto sehen sich zwar ähnlich und sind auch gleich alt, aber ganz unterschiedliche Wege führten sie ins Pammer'sche Haus. Während Mika bei einem Unwetter im Juni in Weisel fast in einer Pfütze ertrunken wäre, wurde der kleine Teddy, nur wenige Stunden alt, wohl von seiner Katzenmutter auf dem Wagenbauergelände in Bad Ems verloren. Beide Kätzchen bekamen am Anfang alle zwei bis drei Stunden ihr Fläschchen – auch nachts. Urlaub kennen die beiden Tierfreunde nicht. Diese beiden Kätzchen übrigens haben schon ein neues Zuhause gefunden. Der Verein Tierfreunde im Nassauer Land, für den sich die Pammers engagieren, freut sich über neue Mitglieder, praktische Hilfe und Spenden in Form von Tierfutter oder Geld. Mitgliedschaften sind bereits ab 2,50 Euro monatlich möglich. Wer sich informieren möchte, kann Renate Pammer kontaktieren unter Telefon 02603/4782.
cetFoto: Michaela Cetto:

Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins gibt es hier auf dieser Homepage.
 
RZ Rhein-Lahn-Kreis (West) Bad Ems vom Samstag, 16. Juli 2016, Seite 13 (0 Views)
 
 
 
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