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Reh-Kitz-Rettung im Rhein-Lahngebiet

Reh-Kitz-Rettung im Rhein-Lahngebiet
 
 
Mitglieder der BUND-Gruppe Rhein-Lahn planen die Gründung einer Kitzrettungsgruppe und bitten um Mithilfe.
Wie bereits in dieser Zeitung berichtet,  bringen im Mai und Juni die Rehe ihre Jungen zur Welt. Um die Jungtiere vor Feinden zu schützen, legen die Ricken sie meist in den Wiesen ab, die jedoch bald gemäht werden. Während die Mütter bei Gefahr fliehen, verharren die Kitze in den ersten Lebenswochen am Platz und ducken sich tief ins Gras.
Da sie noch geruchlos sind, finden sie weder Hunde noch Wildschweine, aber leider die Kreiseldreher, wodurch es zu schlimmen Verletzungen kommt.
 
Im Taunus gibt es bereits engagierte Mitmenschen des „Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.“, die mit Drohnen sowie Wildscheuchen über die Wiesen laufen, die Kitze einsammeln und abends wieder aussetzen. Die erste Vorsitzende, Hanne Wiedemann, berichtete von sehr berührenden Erlebnissen bei der Rettung eines so kleinen Lebewesens.
Jäger, Jagdpächter und Landwirte helfen dabei so weit wie möglich.
 
Um auch hier die Landwirte und Jäger zu unterstützen möchte der BUND-Sprecherrat eine solche Gruppe auch für das Rhein-Lahn-Gebiet initiieren.
 
Dabei können Helfer*innen auch mit der Unterstützung des Jagdpächters Marcus Federowitz aus Birlenbach rechnen. Er ist bereit, eine ausgiebige Einführung in die notwendigen Arbeiten durchzuführen.

Wir würden uns freuen, wenn alle, die mithelfen wollen/können, sich melden bei Bettina Krauß, Mail: Piccobello-Ballons@t-online.de, um ein Treffen zu organisieren. Oder zum nächsten BUND-Stammtisch am 5.4.18, 19.30 Uhr, in Holzappel, Deutsches Haus, Hauptstr. 84 kommen!
 
Rehkitz
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